Öffnungszeiten
Die maximale Betreuungszeit ist von Montag bis Donnerstag 7:30 – 14:30 Uhr.
Die Bring- und Verabschiedungszeit liegt nach der Eingewöhnung im Zeitrahmen von 7:30 – 8.45 Uhr.
Pflegeplätze
Es stehen bis zu fünf Pflegeplätze zur Verfügung - für Kinder ab 1 Jahr bis 3 Jahre.
Kosten
Die Kosten richten sich nach der Satzung für Kindertagespflege im Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Satzung für Kindertagespflege im Kreis Groß-Gerau.
Das Konzept der Kinderpflege im SONNENKREIS
Was möchte ich?
Ich gehe mit den Kindern eine Partnerschaft ein, in der beide die Möglichkeit bekommen, an- und miteinander zu lehren und zu lernen.
Was sind meine Grundlagen und Werte?
Ein rücksichtsvoller und respektvoller Umgang sowohl unter Erwachsenen als auch mit den Kindern ist mir wichtig. Ich sehe meinen Auftrag darin, Kinder körperlich und seelisch so zu stärken (bzw. sie darin zu unterstützen), dass sie eine gute Grundlage zu einem Gefühl für ihren eigenen Körper und Geist bekommen, ihre Bedürfnisse selbst einschätzen und einfordern können und gleichzeitig ihre Fähigkeiten im Sozialen zu entwickeln.
Ich möchte mit den Eltern zusammenarbeiten und mich als Erziehungspartner zum Wohle des Kindes verstehen.
Die Eingewöhnung Ihres Kindes
Die Eingewöhnung stellt eine große Veränderung für die ganze Familie dar, ganz besonders für das Kind. Seine gewohnte Alltagsroutine, die es bisher kannte, wird stufenweise verändert. Dies geschieht allmählich. Ihr Kind lernt neue Spielfreunde, Spielsachen und mich als neue Bezugsperson kennen.
Der Beginn der Eingewöhnung ist am sinnvollsten Montags ab 9 Uhr.
Die Eingewöhnung findet immer an vier Tagen in der Woche statt.
Exemplarischer Tagesablauf in der Pflegestelle Sonnenkreis:
07:30 – 8:00 Uhr: Bring- und Verabschiedungszeit
Die Kinder kommen mit ihren Eltern an, ziehen sich in Ruhe ihre Hausschuhe an, bekommen evtl. noch eine frische Windel und haben noch Zeit zu kuscheln, ein Buch zu lesen und werden dann an die Tagespflegeperson übergeben. Das Frühstück wird gemeinsam mit Hilfe der Kinder vorbereitet.
8:00 – 9:00 Uhr: Frühstück
Wir alle frühstücken gemeinsam an einem Tisch, begonnen wird mit einem Obstteller, danach kann jedes Kind selbst entscheiden, welches Brot es mit welchem Belag essen möchte. Es wird kein Kind zum Essen gezwungen.
9:00 – 11:30: Uhr Freispielzeit
Während dieser Zeit können die Kinder eigenen Interessen nachgehen, Rollenspiele selbst entwickeln oder an Angeboten teilnehmen sowie sie alleine fortführen. In dieser Zeit werden die Ausflüge zum Spielplatz oder Wildgehege mit eingeplant.
11.30 – 12:15 Uhr: Mittagessen
Wir alle essen wieder gemeinsam an einem Tisch, vorneweg gibt es eine Gemüseauswahl oder einen Salat. Das Mittagessen wird frisch zubereitet bzw. evtl. vorgekocht, je nach Möglichkeit.
12:15 – 14:15 Uhr: Schlafenszeit
Jedes Kind hat eine Matratze, die zur Verfügung gestellt wird oder sein eigenes Reisebett mit Kissen und Decke. Um den Kindern das Einschlafen zu erleichtern, lege ich Wert auf feste Rituale, wie ein „Gute Nacht Lied“ und eine Geschichte. Hilfreich sind auch Kuschelkissen, Schnuller oder Kuscheltiere, die dem Kind Geborgenheit vermitteln.
14:15 – 14:30 Uhr; Wecken, anziehen
Jetzt heißt es aufstehen. Die Kinder werden von mir und den teilweise anwesenden Eltern, Großeltern, Kinderfrauen oder auch Geschwistern geweckt und angezogen.
14:30 Uhr Ende der Betreuungszeit
Pädagogische Haltung
Unsere Kinder sind das wertvollste, was wir auf dieser Welt haben. In ihnen schlummert Vieles, mit dem sie uns täglich überraschen. Kinder brauchen unsere Unterstützung, Begleitung, Anleitung und Anregung im Umfeld und aus der Natur. Die Beziehung und Impulse der Erwachsenen sind wichtig für die Entwicklung des Kindes. Somit ist die Erziehung zur Selbstständigkeit und die Förderung der Gesamtpersönlichkeit ein bedeutender Schritt für das Kind, sich in der Welt zurechtzufinden.
Bild vom Kind
Ich sehe im Kind ein aufgewecktes Wesen, welches sich von sich aus, für „seine Welt“ interessiert und von Anfang an in regen Austausch mit seinem Umfeld tritt. Durch die Bereitstellung einer geeigneten Lernumgebung bildet sich das Kind selbst.
Kommunikation
Ich möchte dem Kind verschiedene Wege aufzeigen, um sich verständlich zu machen. Bei mir lernt das Kind sich mit mehr als Mimik und Gestik auszudrücken. Ich benenne z.B. beim Frühstück alle Lebensmittel beim Namen und gebe Ihrem Kind somit die Möglichkeit, das Gewünschte zu erhalten.
Sprachentwicklung
Die Sprachentwicklung entwickelt sich von Kind zu Kind unterschiedlich. Es gibt Phasen, in denen ein Kind kaum Neues lernt und scheinbar plötzlich macht es riesige Sprünge in seiner Entwicklung. Ich sehe meine Aufgabe unter anderen darin, Kinder in ihrer momentanen Entwicklungsphase abzuholen und sie zu fördern, ohne sie zu überfordern. Dabei ist mir ein liebevoller Umgang wichtig.
Partizipation
Die Entwicklungsumgebung der Betreuung SONNENKREIS möchte die Selbstständigkeit ermöglichen. Möglichst alle Materialien werden so angeordnet, dass Kinder sie selbstständig erreichen können.
Nachhaltigkeit
Mir ist eine umweltnahe Erziehung wichtig. Mit meiner Unterstützung und Anregung zeige ich verantwortungsbewussten Umgang mit Rohstoffen, indem ich mit den Kindern Müll trenne und dies altersentsprechend bewusst mache.
Material
Naturmaterialien und kostenloses Material wie Eierkarton, Dosen oder Plastikflaschen bieten vielfältige Möglichkeiten zu kreativem Spiel und stellen einen wertvollen Bezug zum Thema Nachhaltigkeit her. Ich achte auf altersentsprechendes Spielzeug und es ist mir wichtig, an den Interessen der Kinder anzusetzen und bedürfnisgerechtes Spielmaterial anzubieten, z.B. Decken zum Bau von Höhlen.
Bewegung
Kinder müssen die Möglichkeiten erhalten, so viele Bewegungserfahrungen wie möglich zu erleben. Ich nehme ihre Bewegungsbedürfnisse wahr und richte meine Arbeit darauf aus. Spielplätze werden von mir regelmäßig angesteuert.
Beobachtung und Dokumentation
Um Ihren Kindern ihre Lernschritte zu zeigen, arbeite ich mit der Methode des Portfolios. Dies bedeutet, dass Eltern zunächst einen DIN A4-Ordner für ihr Kind mitbringen. Er darf individuell mit dem Bild des Kindes von den Eltern gestaltet werden. Er bekommt einen Platz, den das Kind jederzeit erreichen kann. Dabei ist klar herauszustellen, dass der Ordner Eigentum des Kindes und ihrer Eltern ist, d.h. auch nur von den jeweiligen Besitzern angeschaut werden darf. Anhand von Fotos oder Bildern und Lerngeschichten wird sichtbar, WIE das Kind sich etwas aneignet.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Die Zusammenarbeit mit Ihnen, den Eltern ist mir sehr wichtig, da wir alle an einem Strang ziehen. Die Eltern sind die Profis, was ihr Kind betrifft! Ihr Knowhow ist wichtig, d.h. allen Beteiligten liegt das Wohl und Gedeihen der Kinder am Herzen. Dabei ist es sinnvoll, die Eltern miteinzubeziehen, den Gruppenalltag kennenzulernen.
Ich führe täglich „Tür- und Angelgespräche“ und biete nach der Eingewöhnung auch nach Bedarf Entwicklungsgespräche an.
ein Platz ist frei ab 1. November 2026
ein Platz ist frei ab Mai 2027
Heinrich-Rühl-Str. 26A
64331 Weiterstadt
Montag bis Donnerstag 7:30 – 14:30 Uhr
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